Samstag, 23. August 2008

Qype-Artikel #325 - Libelle

Libelle
Große Straße 30
24937 Flensburg

Diesen netten kleinen Laden, den ich gerade in Flensburg gefunden habe, will ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

Auf dem Visitenkärtchen, das ich mitgenommen habe steht:
“Porzellan - Glas - Metall
Qualität für Heim und Garten”

Ich übersetz das mal mit:
Hier findet man sehr hübsche Kaffeebecher und so manches schöne Dekorationsobjekt für Drinnen oder auch für Draußen.

Die Besitzerin fand ich sehr nett, daher wird das wahrscheinlich nicht der letzte Besuch in diesem Laden gewesen sein. Es muss mich halt nur mal wieder nach Flensburg verschlagen.

Außer nützlichen und schönen Gegenständen, vertreibt Petra Enguchu aber auch noch Produkte für Gesundheit und Wohlergehen. Die gab’s im Laden nicht zu sehen, aber dafür gibt es eine Internetseite:
www.petras-lichtseiten.de

Mittwoch, 13. August 2008

Qype-Artikel #320 Sinnerup GmbH

Sinnerup GmbH
in der Flensburg Galerie
Holm 57
24937 Flensburg

Nachdem ich die vielen positiven Bewertungen gelesen hatte, war ich doch einigermaßen gespannt, ob mir der Laden ebenso sehr gefallen würde.

Kurz gesagt: nicht wirklich…

Ich habe einen ausgedehnten Rundgang gemacht, und mir fast alles angeschaut.
Das Warenangebot ist auch wirklich ganz nett, und wenn ich ein Fan dieser Art von Design wäre, dann wäre bestimmt auch eine bessere Bewertung dabei herausgekommen, wie bei meinen Vorschreibern.

Da mich aber nichts wirklich ansprach, sind mir natürlich vor allem die teils happigen Preise aufgefallen.
Für mich ist dieser Laden also offensichtlich nichts.

Qype-Artikel #319 Vergissmeinnicht

Vergissmeinnicht
Rote Straße 15c
24937 Flensburg

Die Filiale in Husum habe ich ja schon in den höchsten Tönen gelobt.
Seit gestern nun kenne ich auch das Geschäft in Flensburg, und kann mich eigentlich nur wiederholen.

Das Sortiment ist nicht komplett identisch, aber zum größten Teil, was ja aber nicht schlimm ist, denn die Sachen gefallen mir gleich gut, egal, ob ich sie in Husum oder Flensburg angeboten bekomme.

Auch hier gilt also: immer einen Abstecher wert!

Qype-Artikel #318 Oriental Bistro - Lieferservice

Oriental Bistro
Am Markt 17
24848 Kropp


Ein Lieferservice ganz nach meinem Geschmack - schnell, günstig, lecker.

Drei Gerichte bestellt (große Pizza Tonno, La Flute Tonno und La Flute Veggie II), alle drei Gerichte sehr lecker.

Gesamtpreis 18€ - da kann man echt nicht meckern, denn die große Pizza war wirklich schön groß und gut belegt, und die La Flutes waren auch von ansehnlichen Ausmassen.

Hier bestell ich wieder, wenn ich mal wieder bei einer lieben Freundin zu Gast bin, und uns der große Hunger packt.

Qype-Artikel #317 - Exe - kostenlos Parken und mehr

Exe
zwischen Nikolaiallee / zur Exe / Katharinenstraße / Friesische Straße
Flensburg

Heute war ich mit meiner Frau zum Bummeln in Flensburg.
Da es sich um eine spontane Aktion handelte blieb nicht viel Zeit, mich vorher zu erkundigen, wo man in Flensburg in der Nähe der City günstig parken könnte.
Gestern Abend, so um Mitternacht rum ging mein Hilferuf an einige Flensburger Qyper raus, und heute morgen hatte ich prompt mehrere Antworten.
Danke delkira, ralf65, reino1309, Radeldudel und rowi :-)))

Man war sich einig, am günstigsten ist es auf der “Exe”, denn dort kostet es nichts. Dafür muss man allerdings etwa 10 Minuten Fußweg bis zur Roten Strasse in Kauf nehmen, wo der Stadtbummel dann beginnen kann.

Die Exe ist allerdings nicht immer verfügbar, denn dort finden auch Jahrmärkte, Flohmärkte und andere Veranstaltungen statt.
Leider habe ich keine Übersicht mit Terminen gefunden.

So kommt man zur Exe:
B200 bis Abfahrt “Flensburg Zentrum” folgen - rechts abbiegen auf die B199 (Straße heißt auch “zur Exe”) - nach etwa 400m - 500m liegt der Platz zur Linken - verpasst man die erste Zufahrt, die “Nikolaiallee”, nimmt man einfach die nächste, die “Katharinenstraße”

Dienstag, 12. August 2008

Qype-Artikel #316 - Møns Klint

Møns Klint ist wohl DIE Touristenattraktion der schönen Ostseeinsel. Die schneeweißen Klippen sollen über 8km lang und bis zu 128m hoch sein, kamen mir aber weder so lang, noch ganz so hoch vor.
Entstanden sind sie, so liest man, während der letzten Eiszeit, als das enorme Gewicht des Eises diese Schicht nach oben presste (ebenso entstand ihr Gegenstück, die Kreidefelsen von Rügen).
Seitdem nagen die Elemente daran, also mindestens mal die letzten 4 – 5000 Jahre, was das zerklüftete Aussehen ziemlich gut erklärt.

Die meisten Leute nähern sich der Steilküste über den Zugang Store Klint, wo es einen großen Parkplatz gibt, der aber leider kostenpflichtig ist. Dafür hat’s dann aber auch eine Cafeteria, einen Kiosk und Toiletten, also alles, was man nach dem Herumwandern im Wald auf den Klippen, oder am Strand am Fuße der Klippen zu schätzen weiß.
Die Wege im Wald und oben auf der Steilküste entlang sind sehr schön, und an vielen Stellen hat man natürlich auch fantastische Ausblicke. Allerdings sollte man sich besonders im Winter der Gefahr von Erdrutschen und Abbrüchen immer bewusst sein, und nicht versuchen, noch die entscheidenden Zentimeter weiter an den Rand zu gelangen, um den noch besseren Ausblick zu erhaschen (es könnte sonst das Letzte sein, was man jemals zu Gesicht bekommt…).

Es gibt mehrere Treppen, um an den Strand zu gelangen, und runter ist ja auch ganz einfach. Es erfordert aber schon ein wenig Kondition, wenn man dann später wieder rauf soll, denn der „Strand“ besteht aus lockeren Kieselsteinen, und das Herumwandern ist doch recht kräftezehrend.

Wer wie ich ein begeisterter Sammler von Versteinerungen ist, oder wer gar nach den berühmten „Klötersteinen“ suchen will, der sollte nicht unbedingt im Sommer dorthin fahren, denn dann ist durch die Masse der Besucher, die alles absammeln, jeder Fund ein kleines Wunder (bis auf sehr kleine Stücke, wie Schwämme, Korallen und Muscheln, die man immer reichlich im feinen Kies an der Wasserlinie findet).

Es gibt übrigens auch eine Bootstour von Klintholm Havn aus, um die Klippen ihrer ganzen Pracht von der Seeseite aus zu betrachten. Das habe ich aber nie gemacht, und kenne da auch die Preise nicht.

Ich persönlich hatte aber das große Glück, einen Rundflug über die Insel geschenkt zu bekommen (mit so einer kleinen Cessna), und da ging es selbstverständlich auch über Møns Klint hinweg.
Von oben glaubte ich beinahe, wir würden über eine Koralleninsel irgendwo in der Karibik fliegen, denn durch die Kreide hat das Wasser an vielen Stellen die gleiche türkise Farbe, die ich sonst mit der Karibik assoziiere.
(das Intro der Webseite gibt da übrigens einen guten Eindruck davon, was ich meine, siehe: http://www.moensklint.dk/default.asp?sprog=de&menuID=, )

Montag, 11. August 2008

Qype-Artikel #315 - Nanu-Nana im Sophienhof

Nanu-Nana Geschenkartikel
Sophienblatt 18 (im Sophienhof)
24103 Kiel

Nanu-Nana ist einer von diesen Läden, ab denen man einfach schwer vorbei kommt, wenn man durch den Sophienhof schlendert.

Die Aussicht auf sinnloses Stöbern im Sortiment der Dinge, die kein Mensch braucht, die aber doch so gerne gekauft werden, weil sie ja so … sind (hier verwende man wahlweise: “kitschig-schön”, “lustig”, “dekorativ”, oder einen anderen Vorwand nach Wahl), hat eine nahezu magische Anziehungskraft.

Ich nehme mal stark an, dass durch die Masse der Gegenstände in dem Laden der Raum vor dem Laden so gekrümmt wird, dass man ganz ohne es zu merken automatisch auf die Eingangstür zusteuert, obwohl man eigentlich auf geradem Weg an dem Laden vorbeigehen wollte.

Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich immer wieder dort lande.

Freitag, 8. August 2008

Qype-Artikel #313 - Zirkus Busch Roland zu Gast in Rendsburg

Wahrscheinlich habe ich einfach zu hohe Ansprüche, vielleicht bin ich aber auch einfach nicht mehr empfänglich für die Reize eines “ganz normalen Zirkus”.

Um es gleich vorweg zu sagen, die Vorstellung war nicht etwa schlecht - aber wenn ich für den Eintritt bezahlt hätte, was ich glücklicherweise nicht musste, da ich Freikarten geschenkt bekommen hatte, hätte ich mich ziemlich geärgert.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll…

Der Beginn sollte lustig sein - die Artisten marschieren als Trommler in das Zelt ein, ein Trommler wird schließlich erschossen, weil er nicht aufhört zu trommeln.
Was bitteschön ist daran lustig?
Die Clowns mühten sich redlich, brachten den Funken aber während der ganzen Vorstellung nicht zum Überspringen.
Mehr als ein gelegentliches Schmunzeln kam mir nicht auf die Lippen, und richtiges Gelächter war insgesamt kaum zu vernehmen. Der Applaus kam, aber eher aus Anstand, denn aus Überzeugung.

Es gab leider keinen “Zirkusdirektor”, also niemanden, der die Zuschauer irgendwie durch das Programm geführt hätte. Das habe ich so noch bei keinem Zirkus erlebt.

Ich will jetzt nicht alle Nummern einzeln bewerten, sie rangierten von langweilig bis mitreißend.
Mein Gesamteindruck: zu wenig Abwechslung. Es gab gerade zwei Nummer mit Tieren, einmal mit Pferden, und einmal mit Löwen. Beide nicht schlecht, aber auch ohne jegliches Überraschungsmoment.
Die restlichen Nummer waren sich alle zu ähnlich, variierten lediglich in der Qualität der Ausführung.
Mal hing wer am Seil, mal am Tuch und zum Schluss am Trapez (die beste Nummer von allen).
Mal jonglierte jemand mit Bällen in den Händen, dann mit Bällen auf den Füssen.
Am Anfang balancierte einer auf Rollen (auch dies eine der besseren Nummern), dafür balancierte kurz vor Schluss eine andere dann Rollen.
Zwischendurch halt immer die Pausen-Clowns, die wollten, aber nicht konnten.

Die Musik war gut gespielt, von einer neunköpfigen Truppe, (darunter ein guter Saxophonist), aber leider für meinen Geschmack den entscheidenden Tick zu laut.
Und an einen Trommelwirbel, der doch zum Zirkus gehört, wie die Peitsche zum Dompteur, kann ich mich gar nicht erinnern…

Fazit: wer keine große Erwartungen hat, und auch mit der 2.Liga zufrieden ist, wer die Leistungen, die einem hier dargeboten werden, nicht an Zirkussen wie Krone, Knie, Barum oder Roncalli misst, der wird hier wahrscheinlich gut bedient sein.

Wie gesagt, schlecht war es nicht…aber mir persönlich reicht es eben nicht, mit solch einen Gefühl aus dem Zirkus zu kommen.

Ich will vor Staunen atemlos sein, mir sollen die Bauchmuskeln vom Lachen schmerzen, und ich will eine Begeisterung spüren, die wenigstens noch den Rest des Abends anhält.

Mittwoch, 6. August 2008

Verbrannte Erde

Als verbrannte Erde bezeichnet man eine Kriegstaktik, bei der eine Armee auf dem Rückzug vor dem Feind alles zerstört, was dem Gegner in irgendeiner Weise nützen könnte.

Gestern konnte ich diese Taktik bei meinem ex-Nachbarn-in-spe beobachten.

Vom Lärm her zu urteilen, dachte ich, er arbeite bestimmt an einem Mauerdurchbruch von seiner zu unserer Wohnung, aber in Wirklichkeit riss er "nur" seine Küche in Stücke.

Das verwunderte mich doch ein wenig, denn soweit ich weiß, hat er sehr viel Mühe auf den Bau derselben verwendet, und ein Nachmieter hätte sich bestimmt darüber gefreut.

Als Erklärung für seine Zerstörungsorgie gab er an, er hätte von der Wohnungsgesellschaft Abstand für die Küche, einen selbstgebauten begehbaren Kleiderschrank und die hölzerne Wandverkleidung haben wollen. Dieser Abstand wurde ihm verweigert. Er könne die Sachen gerne so lassen, bräuchte sie also nicht rausreißen, aber Geld bekäme er dafür nicht.

Das war dem guten Mann Grund genug, die Brechstange und Axt zu schwingen, denn wo kämen wir denn hin, wenn ein Unbekannter Nachmieter ganz umsonst von seiner Hände Arbeit profitieren würde.

Jetzt warte ich darauf, dass er mit der Gartenfräse anrückt und den Garten verwüstet, denn für den bekommt er schließlich auch nichts.

Das Traurige daran: zuzutrauen wär es ihm tatsächlich.

Qype-Artikel #312 Restaurant Rolin im Hotel Cap Polonio

Ich finde, dass Restaurant hat einen eigenen Eintrag verdient.

ladybug hat im Beitrag zum Hotel Cap Polonio schon ein paar lobende Worte verfasst, denen ich mich sozusagen “aus vollem Munde” anschließen möchte.

Ich hatte das Glück, bereits zweimal im Rahmen von Seminaren die hervorragende Küche genießen zu dürfen, und war beide Male hellauf begeistert. Seeehr lecker!

Das Service-Personal hat auch einen verdammt guten Job hingelegt, denn das Restaurant war natürlich durch die Seminarteilnehmer brechend voll.

Wenn es nicht so abgedroschen wäre, würde ich fast Hänschen Rosenthal zitieren…

Der Gefangene

Der Gefangene

In einer Kiste
Selbstgezimmert
Liegt mein Herz
In Ketten
Selbstgeschmiedet

Und dieses Herz
Es fürchtet
Einen Schmerz
Den es noch spürt
Und doch niemals spürte

Und auf der Kiste
Thront
Mein Kopf
Als Wächter
Selbsternannt

Er wacht
Auf daß das Herz
Niemals vergesse
Seinen Schmerz

Denn ohne den Gefangenen
Was wär der Wächter noch?


Geschrieben, am 09.04.1994

Qype-Artikel #311 Die kleine Meerjungfrau - Kopenhagen

Die kleine Meerjungfrau ist nicht gerade spektakulär im Vergleich zu anderen Wahrzeichen, wie dem Eiffelturm in Paris oder dem Atomium in Brüssel, aber dennoch ein Muss, wenn man nach Kopenhagen kommt.
Ich habe sie bisher zweimal besucht, und vielleicht schaffe ich es ja zum 100. Jubiläum ihrer Aufstellung im Jahre 2013 mal wieder...

Da sitzt sie nun, klein und niedlich, völlig unbeeindruckt von den Touristen, zeigt ihnen sogar die kalte Schulter.

Es ist mir allerdings schleierhaft, was an dieser Statue so schlimm sein mag, dass sich jemand genötigt sieht, sie zu enthaupten, den Arm abzusägen, sie mit Farbe zu beschmieren, oder sie gar komplett vom Sockel zu sprengen.

Skurril finde ich allerdings auch, dass laut einem Bericht der ARD vom 11.9.2003 die Mordkommission mit dem Fall betraut wurde, als es jeweils um Enthauptung ging...

Allem Anfang wohnt ein (fauler) Zauber inne

Neulich hörte ich die verwunderte Frage: "Wie, Du hast noch keinen Blog?"
Schließlich schreibe ich doch regelmäßig bei Qype, und seit ein paar Tagen auch bei Twitter...

Ja nun, vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif.

Dieser Blog, den ich hiermit nun beginne, ist natürlich nur ein Test.
Zum einen will ich ausprobieren, ob es mir tatsächlich Spaß macht, regelmäßig Blog-Beiträge zu schreiben, ob mir überhaupt immer etwas einfällt, worüber ich schreiben möchte, und natürlich, ob sich eine interessierte Leserschaft finden wir.

Jeder Leser sei hiermit eingeladen, wenigstens einen kurzen Kommentar zu hinterlassen, damit ich überhaupt weiß, dass er oder sie dagewesen ist.

Viel Spaß beim Mitlesen!